Donuts – Hefeteig oder Rührteig?

Wer mir auf Snapchat (miss_gruenkern) zuschaut, weiß, dass mich letzte Nacht die Lust nach Donuts gepackt hat und weil ich spontane Aktionen liebe, habe ich mich direkt auf in den Weg zum nächsten Supermarkt gemacht und alle Zutaten dafür besorgt. Um genau zu sein war das eigentlich nur Buttermilch, denn alles andere habe ich sowieso immer im Haus. Dinkelmehl, Eier, Öl, Backpulver, Xylit, Donutbackform.. fehlte eben nur noch die Buttermilch. Und weil ich ein absolutes „Angebote“-Opfer bin, habe ich natürlich keine normale Buttermilch gekauft, sondern eine mit Zitronengeschmack. 😀 Die war zwar immer noch teurer, als die normale Buttermilch zum normalen Preis, aber hey.. der Preis war gelb und groß und da stand „Angebot“ drüber! Letztendlich ist das aber echt eine verdammt gute Entscheidung gewesen. Zitronen-Buttermilch-Donuts. Selten so leckere Donuts gegessen. Und ich bin mir sicher, dass ich diese Woche nochmal in den besagten Supermakt gehe und mich durch die anderen Sorte kaufe.. für die nächste schlaflose Nacht, in der der Donuthunger kommt. Die Glasur besteht übrigens aus ganz normaler weißer Kuvertüre und ein paar zerbröckelten Oreos, die eh noch auf eine Verwendung gewartet haben. Die Kombination ist wirklich unglaublich gut!

Das Basis-Donut Rezept (aus Rührteig) gibt es in der neuen Food’n’Photo.

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Auf Snapchat haben nun einige gefragt, woher ich die Donutform habe und ob die Donuts auch ohne Form zubereitbar sind. Die Form habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen. Wer nicht bis Weihnachten warten will, kann sie aber auch auf Amazon kaufen 😀 Donutbackform. Für nicht mal 12 € ist sie echt jeden Cent Wert. Die Form gibt es auch noch mit 12 Mulden, als Mini-Donuts: Mini-Donutform. Da kommen wir auch schon zu der zweiten Frage: Ja, für das Rezept braucht ihr auf jeden Fall eine Donutform. Der Teig ist ziemlich flüssig, weswegen es wahrscheinlich unmöglich ist daraus selber Donuts zu formen. 😉


Allerdings habe ich noch ein anderes Rezept aus Hefeteig, welches auch ohne Form auskommt und sogar vegan ist. Nachdem dieses Rezept schon bei ein paar von euch schief gegangen ist, habe ich es noch einmal etwas angepasst, sodass es weniger Probleme geben sollte. 😉 Bedenkt aber immer, dass besonders bei Hefeteigen, einige Faktoren eine wichtige Rolle für’s Gelingen spielen. Kurz die wichtigstens Faktoren:

Temperatur – die Hefe darf keiner Temperatur von über 40°C ausgesetzt werden.

Zucker – wie ihr in dem Hefetest in der neusten Food’n’Photo sehen könnt, spielt Zucker eine große Rolle bei der Gärung der Hefe. Zuckerersatzprodukte funktionieren auch, haben aber nicht dieselbe Wirkung.

Hefe – diese sollte unbedingt frisch und bis zur Verwendung gut gekühlt sein! Wird die Kühlkette einmal länger unterbrochen, kann das die Hefe schon zerstören und der Teig geht nicht mehr auf.

Nun aber zum Rezept. Ich wünsche allen, die sich daran trauen viel Erfolg und freue mich über jeden Bericht hier in den Kommentaren oder unter dem Hashtag #gruenkernfood auf Instagram. 😉

Vegane Bananendonuts

  • 1 reife Banane (ca. 100 g)
  • 200 ml Soja/Nussmilch
  • 20 g Hefe
  • 500 g Dinkelmehl
  • 2 TL Zucker
  • 50 g Kokosöl/Margarine

Milch erwärmen, um Kokosöl, Zucker und Hefe darin aufzulösen. Alle Zutaten verkneten und den Teig dann zugedeckt 1,5 Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen. Sollte der Teig beim Kneten noch zu klebrig sein, einfach etwas mehr Mehl nehmen, bis er eine geschmeidige Konsistenz hat. Danach noch einmal durchkneten und anschließend ca. 2 cm dick ausrollen. Mit einer geeigneten Schüssel und einem Schnapsglas Donuts ausstechen. Diese auf ein Backblech legen und noch einmal abgedeckt 30-60 Min ruhen. Bei 180°C 8-11 Minuten backen. Nicht zu dunkel werden lassen! Die abgekühlten Donuts in Zartbitterschokolade tunken und mit Nüssen, Bananenchips, Müsli oder ähnlichem bestreuen. Frisch genießen! 😉

Da ich nun beide Varianten schon mehrmals gebacken habe, also die mit Hefeteig und die mit Rührteig, kann ich euch nur empfehlen: Schafft euch die Backform an, wenn ihr genauso auf Donuts steht wie ich! Das geht wesentlich schneller, ist risikofreier und schmecken tun sie mir auch besser! 🙂 

Was sind eure liebsten Kombinationen, wenn es um Donuts geht? Ich denke demnächst werde ich mich auch mal an gefüllten probieren. Wenn ihr irgendwelche wünsche habt, lasst es mich in den Kommentaren wissen. 😉

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