Mein aktuelles Fotoequipment (Stand 04.2016)

Da viele von euch oft fragen was ich für eine Kamera benutze und wie ich meine Bilder belichte, bekommt ihr hier eine kleine Zusammenfassung von allen Dingen, die ich so für meine Bilder verwende. Bisher bin ich sogar mit allem, was ich mir angeschafft sehr zufrieden.

Fangen wir mit dem wichtigsten an, meiner digitalen Spiegelreflexkamera Sony SLT-A58K SLR-Digitalkamera.
Das ist eine recht günstige Einstiegskamera, die aber, wie ich finde und wie ihr natürlich an allen meinen Bildern auch sehen könnt 😉 für den Preis wirklich gute Ergebnisse erzielt. Ich habe mich vor ca. einem Jahr für dieses Modell entschieden, nachdem ich diverse Testberichte gelesen habe und diese wirklich gut abgeschnitten hat. Generell orientiere ich mich, wenn es um Technik geht meistens erst einmal an den Bestenlisten auf chip.de. Und dort stand die Sony in meiner gewünschten Preisklasse ganz oben. Bezahlt habe ich damals um die 450 €, aber heute gibt es sie schon für knapp 385 €. Was ich aber immer wieder predige: macht nicht den selben Fehler wie und kauft das Kit-Objektiv dazu! Das ist natürlich nur meine Erfahrung, aber dieses Standard-Objektiv taugt wirklich nicht so viel. Ich bin damit sehr schnell unzufrieden gewesen, auch wenn ich am Anfang total begeistert war. Aber gut, da war ich an eine Smartphonekamera gewöhnt und hatte in meinem ganzen Leben noch nie eine Spiegelrelflex in der Hand. 😉 Bei mir kam also recht schnell ein neues Objektiv dazu, was ich seit dem auch nur noch verwende.

Kamera im Spiegel

Objektiv: Sony SAL50F18
Bei diesem Objektiv handelt es sich um eine 50mm Festbrennweite. Dass bedeutet, dass der Bildauschnitt immer gleich ist, wenn die Kamera nicht bewegt wird. Bei Objektiven ohne Festbrennweite, kann man den Bildauschnitt kleiner und größer zoomen ohne die Kamera zu bewegen. Das hört sich jetzt wie ein riesen Nachteil an, ist es aber gewiss nicht! Zum einen sind wir ja alle beweglich und können selbst mit Stativ ganz einfach den Ort der Kamera ändern und zum anderen ist es meiner Meinung nach immer besser einen größeren Bildauschnitt zu haben, um später bei der Bearbeitung möglichst viel vom Motiv zu haben. Kleiner kann der Bildauschnitt dann immer noch geschnitten werden. Dies gilt jetzt natürlich vor allem für die Foodfotografie. Bei z.B. Landschaftsaufnahmen macht es durchaus weniger Sinn zu einer Festbrennweite zu greifen. Aber wer Vögel oder Bäume fotografieren will, ist hier eh falsch. ;D KOmmen wir zum ausschlaggebenden Vorteil einer Festbrennweite: die Qualität. Für wenig Geld kann natürlich nicht erwartet werden, dass ein Objektiv einen tollen Zoom hat und dabei das Motiv noch gestochen scharf bleibt. Da das Objektiv aber nur eins der beiden Eigenschaften kann, macht es dies dafür umso besser! Mehr zu Brennweiten und Blende gibt es in der nächsten Ausgabe Food’n’Photo, die im Mai erscheint. 😉

Für mein Objektiv habe ich noch einen Filter, den ich hauptsächlich als Objektivschutz benutze. Dieser soll außerdem ultraviolette Strahlen absobieren, die das Bild unscharf und vernebelt erscheinen lassen können, aber da ist mit bisher kein Unterschied aufgefallen. Mir ist es nur sicher, dass das Objektiv geschützt ist, falls es irgendwo gegen stößt.

weiteres Kamerazubehör: Tasche und Gurt sollte immer direkt dazu gekauft werden, alleine um dem teuren Stück die Beste Sicherheit zu geben. Ich habe beides einfach direkt passend zu der Kamera gekauft. Und ich kann nur empfehlen, den Gurt immer um den Hals zu legen, wenn ihr genauso tollpatschig seid wie ich. 😀 Der Gurt hat meiner Kamera definitiv schon das ein oder andere Mal das Leben gerettet.

Softbox: Alu Fotostudio Studioleuchte
Inzwischen habe ich zwei davon, aber eine hat mir auch lange gereicht. Wer es nicht schafft bei Tageslicht zu fotografieren oder kein gutes Licht in der Wohnung hat, kommt um eine Softbox kaum herum. Ich muss sagen, dass ich immer noch lieber mit Tageslicht fotografiere, aber manchmal geht es einfach nicht anders. Und einen Vorteil gibt es sogar: Schatten! Besonders bei Motiven mit Gläsern, die ich auf einem schwarzen Hintergrund fotografiere, erziele ich ein viel schöneres Schattenspiel mit nur einer Softbox, als mit Tageslicht. Das schwarz und die Schatten werden einfach intensiver, wenn nicht der ganze Raum erhellt ist. Hier mal ein Beispiel:

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Stativ: Cullmann ALPHA 2500
Das Stativ ist für mich unerlässlich geworden! Warum das so ist und was es für Vorteile bietet, könnt ihr in der neusten Ausgabe Food’n’Photo Nr.1 lesen! Das Stativ von Cullmann kann ich auf jeden Fall empfehlen. Ich habe mich für diese Marke entschieden, weil es einfach die besten Bewertungen in der Preisklasse hat. 😉

Diffusor/Reflektor: 5-in-1 Reflektor
Ich benutze von diesem 5er Set eigentlich nur den Diffusor. Das Set besteht aus einem Metallring, der mit einem weißem halbtransparentem Stoff bespannt ist und zwei doppelseitigen Bezügen (gold, schwarz, silber und weiß). Mit den Bezügen dient der Rind als Reflektor ohne als Diffusor. Mit dem schwarzen Bezug kann man z.B. abdunkeln, mit dem weißen aufhellen und mit silber und gold eine bestimmte Farbstimmung erzeugen. Der Diffusor streut das Licht, sodass Schatten nicht mehr so hart sind. Aber dazu habe ich einiges in meinem Magazin erklärt. 😉 Wenn euch das also interessiert schaut dort mal vorbei. Food’n’Photo Nr.1
Als Reflektor benutze ich einen einfach noch in der Verkaufsfolie eingeschweißten Malkarton aus dem Bastelladen. Durch die glänzende Folie reflektiert das Weiß noch mal ein wenig mehr, habe ich das Gefühl. 😉

Fernauslösen: OTG Adapter + App
Diese App funktioniert mit einem Andoid-Smartphone und eine Sony Kamera (nicht jedes Modell)!
Mit dem Adapter und einem normalen Micro-USB-Kabel kann die Kamera mit dem Smartphone verbunden werden und mithilfe der App sogar direkt die Bilder auf dem Smartphonebildschirm ausgelöst und danach angesehen werden. Ich finde das ne super Sache! Vor allem, wenn man nur mal eben ein Bild für Instagram schießen möchte. Das Bild ist direkt auf dem Handy und durch den größeren Bildschirm kann man auch mehr sehen als auf dem Kameradisplay, ohne direkt den PC anschmeißen zu müssen. Wer keine Sony und kein Android hat, kann natürlich einfach zu einem handelüblichen Fernauslöser für die jeweilige Kamera greifen. Da gibt es sicher für jedes Modell das richtige.

Hintergründe: Ikea LACK
Den Tisch kennt wahrscheinlich jeder! Für gerade mal 6 € einfach die günstigste Variante von einem schönen und praktischen Hintergrund, wie ich finde. Ansonsten bin ich regelmäßig im Baumarkt auf der Suche nach Holzresten, Küchenplatten oder ähnlichem. Aus ein paar günstigen Latten und ein bissche Lack, lässt sich auch ganz einfach ein schöner Hintergrund selber zusammen basteln. 😉 Einfach mal beim nächsten Baumarktbesuch beim Holz und vor allem in der Resteabteilung vorbeischauen!