Quark Pudding Kuchen (curd pudding cake) + Hintergründe für Food Fotografie

Unglaublich was für eine Resonanz dieser Kuchen auf Instagram bekommen hat. 😀 Das freut mich natürlich und deswegen (naja und weil er auch einfach richtig gut schmeckt) muss das Rezept auch noch hier verewigt werden. 🙂 Ihr solltet aber auf jeden Fall bedenken, dass die Konsistenz von dem Kuchen sehr fest und feucht ist. Das ist also kein typischer fluffig, weicher Sandkuchen. Muss man mögen. Nur damit hier niemand falscher Erwartungen hat. ;D

Und nun ein kleiner Food Fotografie Exkurs:

Foto-Hintergründe

Ich habe inzwischen eine Reihe an tollen Hintergründen gesammelt, aber am Anfang stand ich wirklich ziemlich ahnungslos da. Das Problem bei der ganzen Sache ist einfach, dass man sich wirklich schöne Hintergründe gar nicht so einfach kaufen kann. Oder habt ihr schon mal ein Geschäft für Food Fotografie Hintergründe gesehen? (Wenn ja sagt mir unbedingt Bescheid!! 😀) Mein erster Hintergrund war ein weißer Regalboden aus dem Baumarkt, der wirklich all glatt und rein weiß ist, was ich heute gar nicht mehr so schön finde. Als schwarze Variante habe ich einen kleinen Ikea LACK Tisch, auf dem zwar ganz leichte (fake) Holzmaserungen zu erkennen sind, aber auf Bildern wirkt es doch immer noch sehr eintönig und langweilg. Das zu den Hintergründen, die man genauso käuflich erwerben kann.

Die wirklich schönen, einzigartigen und atmosphärischen Hintergründe mit Charakter findet man leider nicht so einfach. Da heißt die Devise suchen. Flohmärkte, Sperrmüll, Keller,.. oder selber basteln!

Do it yourself Holzplatte:

Die einfachste Methode sich selber schöne Platten zu basteln, sind Nut- und Federbretter aus dem Baumarkt. Einfach die gewünschte Breite aussuchen, vom hilfsbreiten Baumarktmitarbeiter auf die richtige Länge schneiden lassen und zu Hause nur noch zusammen stecken. Mit etwas Holzlasur in verschiedenen Farben, bekommt man so schnell und für wirklich wenig Geld verschiedene Hintergründe. 😉
Auf dem Bild seht ihr meine DIY Holzplatte. 🙂

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Was ich allerdings noch schöner finde, sind alte abgenutze Holzplatten. Die sind wirklich individuell und tragen einen wesentlichen Teil der Stimmung im Bild. Im folgenden Bild seht ihr zum Beispiel einen ziemlich alten Klappesstisch, den ich vor kurzem erst auf dem Sperrmüll unserer Nachbarn gefunden habe. Den würde sich wahrscheinlich niemand mehr ins Esszimmer stellen (Glück für mich :D), aber auf dem Bild kommt das doch ziemlich gut oder? 😉 Ich wundere mich immer wieder, was andere Leute so weg schmeißen.. sobald ich weiß, dass in meiner Gegend Sperrmüll ist, ziehe ich abends los, auf der Suche nach dem nächsten Schatz.

(Da findet man übrigens nicht nur schöne Hintergründe zum Fotografieren. Mein halbes Arbeitszimmer ist eingerichtet mit Möbeln, die keiner mehr wollte. Und jetzt denkt nicht, dass das alles so alte abgenutze Möbel wie der Tisch sind.. 😀 alles super erhalten und das geschenkt! :))

Und nun viel Glück bei der Suche. Augen offen halten lohnt sich!

quarkpuddingkuchen

Zutaten

  • 100 g Quark
  • 100 g griechischer Joghurt
  • 1 Ei
  • 15 g Kokosöl, geschmolzen
  • 50 ml Milch
  • 40 g Xylit
  • 210 g Dinkelmehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 2 EL Backkakao
  • 2 EL gemahlene Nüsse (Haselnüsse)
  • 1/2 Packung Schokoladenpuddingpulver
  • 225 ml Milch
  • 1 EL Xylit
  • Optional (Quarktopping): 250 g Quark, 1 EL Chiasamen, gemahlene Vanille und etwas zum Süßen

Zubereitung

Den Pudding kochen und beiseite stellen. (So wie es auf der Packung steht.)
Alle flüssigen Zutaten und das Xylit mit dem Schneebesen verühren. Mehl, Backpulver und Vanille hinzugeben und mit einem Löffel zu einem Teig verarbeiten. Der Teig wird sehr zäh und klebrig, aber das ist richtig so. Nun den Teig in zwei Teile teilen. Den einen mit Backkakao, den anderen mit Nüssen vermengen. Bei Bedarf ruhig noch etwas Milch dazu geben. Eine kleine Springform einfetten oder mit Backpapier auslegen und die Teige abwechselnd hineingeben. Oben drauf noch etwas von dem Schokoladenpudding verteilen. (Ich habe nur die Hälfte genommen.) Bei 180° C Umluft um die 30-40 Minuten backen. Wenn der Kuchen oben fertig aussieht, aber innen noch etwas matschig ist, ist er fertig. Mit der Stäbchenprobe darf also ruhig noch ein bisschen was am Stäbchen kleben. Den Kuchen abkühlen lassen.
Für die Version mit dem Quarktopping: Alle Zutaten miteinander verrühren und 15 Minuten quellen lassen. Die Creme auf dem Kuchen verteilen und bis zum servieren kalt stellen. Kurz vor dem servieren mit frischen Kirschen dekorieren.


English Version

Ingredients

  • 100 g curd
  • 100 g greek yoghurt
  • 1 egg
  • 15 g coconut oil, melted
  • 50 ml milk
  • 40 g xylit or other sweetener
  • 210 g spelt flour
  • 1/2 pack of baking powder
  • 1/2 tsp of pre-grounded vanilla
  • 2 tsp cacao
  • 2 tsp pre-grounded hazelnuts
    pudding:
  • 1/2 pack of chocolate pudding powder
  • 225 ml milk
  • 1 tsp xylit
  • Optional (topping made out of curd): 250g curd, 1 tablespoon chia seeds, pre-grounded vanilla and some sweetener

Preparation

Cook the pudding and put it aside for now.
Stir the xylit and all fluid ingredients with a whisk. Add flour, baking powder and the pre-grounded vanilla and stir further until a sticky dough emerges. Split it into two pieces and add cacao to the first, then pre-grounded hazlenuts to the second piece. If needed, use some milk so that the dough keeps a good consistency. Grease a small cake springform pan and put both pieces of dough into it. Spread the previously cooked chocolate pudding on top of it. Bake it for 30-40 minutes at 180° C (air circulation) If the cake looks baked, but seems slightly muddy at the inside, its done. Leave it to cool down.
If you want to use the topping out of curd: Stir all ingredients and let them soak for 15 minutes. Spread the topping on top of the cake and put it in the fridge. Just before serving the cake, you may decorate it with fresh cherrys or other fruits.

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