[vergissmeinnichtsamstag]: Mugcake

So, es ist wieder Zeit in der Vergangenheit zu schwelgen! Heute vor genau einem Jahr, habe ich auf Instagram diesen Mugcake gepostet. Passt wunderbar, denn mein letzter Mugcake ist auch schon wieder 8 Wochen her. Außerdem habe ich gesehen, dass doch immer mal wieder jemand von euch „Mugcake“ in die Suchleiste eingegeben hat. 😀 Alles in allem also der perfekte Zeitpunkt, um mal wieder einen Mugcake zu essen. 🙂

Fangen wir aber erst mal mit dem in der Vergangenheit schwelgen an. Genau heute vor einem Jahr habe ich zum zweiten mal mit einem Ernährungs- und Fitnessprogramm angefangen. Könnte ich mich jetzt gar nicht mehr so genau dran erinnnern, aber dank Instagram ist das ziemlich genau dokumentiert. 😀 So habe ich unter dem Mugcakebild davon berichtet und natürlich auch Werbung für das Programm gemacht, da es sich dabei um eine Kooperation handelte. Heute weiß ich: Nie wieder Programme! Und nie wieder Kooperationen, bei denen ich eine bestimmte Anzahl an Bildern mit vorgegebenen Bildunterschriften liefern muss! Damals war ich gerade mal ein paar Monate auf Instagram unterwegs, mit nicht mal 6000 Followern und habe mich natürlich über alles gefreut, was mir „geschenkt“ wurde. Dass einem nichts geschenkt wird, weil man mit seiner Reichweite bezahlt, war mir zu dem Zeitpunkt natürlich noch nicht klar. Die Firmen, die einem Produkte und Dienstleistungen umsonst zu Verfügung stellen, profitieren einfach so krass von den ganzen Instagrammern und Bloggern und investieren selber kaum dafür. Denn die Produkte oder besonders irgendwelche Programme, kosten den Firmen ja kaum etwas. Was spricht also dagegen den Bloggern einfach etwas vom Kuchen abzugeben?  Zum Glück ist dieses Thema heute viel transparenter und die meisten wissen Bescheid. Ich finde es super wie sich das alles in den letzten Monaten gewandelt hat! Die ganze Arbeit, die wir in unsere Bilder, Ideen, Rezepte, Blogposts,.. stecken, die ganze Zeit die wir investieren, um Kommentare und Mails zu beantworten, dieses ganze aktiv sein in den Sozialen Netzwerken und das Pflegen der Accounts, das alles sollte (und wird mittlerweile auch!!) geschätzt werden. Eben besonders von Firmen/Unternehmen, die davon extrem profitieren. Aber was ich dabei ganz wichtig finde, ist das Behalten seiner Authenzität. Deswegen arbeite ich auch nur mit Unternehmen zusammen, hinter denen ich voll und ganz stehe. Das ist eine Sache, die ich seit dem Mugcakebild von letztem Jahr gelernt habe und worüber ich sehr froh bin! 🙂

Was sich natürlich auch noch geändert hat, ist die Art meiner Bilder, was dieser Vergleich wieder deutlich zeigt. 😀

Mugcake Mugcake_alt

Wie auch schon im ersten vergissmeinnichtsamstag-Beitrag erwähnt, fotografiere ich immer noch mit der selben Kamera. (Alle Infos zu meinem Equiptment hier.) Meine Fotoausrüstung hat sich also kaum verändert, außer dass ein paar hilfreiche Dinge dazu gekommen sind. Als Hintergrund habe ich für den heutigen Mugcake sogar genau die selbe weiße Holzplatte verwendet. Was mir im Vergleich am Meistens auffällt, ist die Art der Dekoration. Früher habe ich doch sehr bedacht und gestellt dekoriert. Ich hatte immer ein genaues Konzept, wie ich die Beeren aneinander Reihe. Alles sollte schön perfekt und symetrisch sein. Heute setze ich eher auf Natürlichkeit und dekoriere möglichst realistisch. Das spart nicht nur Zeit, es sieht auch wesentlich schöner aus, wie ich finde. Oder was meint ihr? Zudem gehört eine Deko um den Teller herum inzwischen auch bei jedem Bild dazu. Ich sitze ja normalerweise auch nicht mit nur einem Teller am leeren Esstisch. 😀 Besteck, Tischtücher/Servierten, ein Getränk oder noch etwas zusätzliches Obst bilden ein schönes Gesamtbild und lassen viel Spielraum, damit nicht jedes Bild gleich aussieht.

Rezept: Mugcake

Zutaten

  • 1 Ei
  • 1 reife Banane
  • 30 g Instant Flocken/Schmelzflocken
  • 30 g Haferflocken/Hafermehl
  • 1 TL Backpulver
  • Zimt, Vanille,..

Zubereitung

  1. Banane in einer mikrowellenfesten Schüssel/Tasse mit einer Gabel zermatschen.
  2. Ei dazu geben und verquirlen.
  3. Die restlichen Zutaten gut unterrühren.
  4. ca. 3 Minuten bei höchster Leistung in die Mikrowelle stellen.

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